Das Wichtigste fehlt noch: Die 40 Meter hohe graue Fassade der mächtigen Fabrik, die man schon auf dem Weg von der Dresdner Innenstadt sehen kann, ist noch leer. Ein paar Löcher sind vorbereitet, da soll später der Schriftzug „Infineon“ angebracht werden. Die Zeit drängt, denn bereits in drei Wochen, am 2. Juli, ist die feierliche Eröffnung geplant, mit viel Prominenz. Nicht ausgeschlossen, dass auch Bundeskanzler Friedrich Merz dabei sein will. Immerhin geht es zur Abwechslung um gute Nachrichten: um eine der größten privaten Investitionen der vergangenen Jahre in Deutschland, und das auch noch in einer wichtigen Hightech-Branche.
Warum Infineon fünf Milliarden Euro in Dresden investiert
Alle klagen über den Standort, der Halbleiterkonzern Infineon steckt trotzdem sehr viel Geld in ein neues Werk in Dresden. Schneller als geplant, bereits Anfang Juli, soll es nun eröffnet werden - und es kommt genau zur richtigen Zeit.






