Dieser Newsletter-Text wurde, versprochen, von einem echten Menschen verfasst. Künstliche Intelligenz war nicht im Spiel (aber eine zweite menschliche Intelligenz für die Redigatur). Und alle nun folgenden Zitate sind ihrer Primärquelle entnommen. Wieso ich das betone? Weil das dem Selbstverständnis der SZ entspricht. Und weil so mancher Politiker das für seinen Zeitungstext offenbar nicht mehr wichtig findet.Mario Voigt, Ministerpräsident von Thüringen, hat wohl KI für seine Reden und für seine Gastbeiträge genutzt beziehungsweise nutzen lassen. Nun gut: Er darf sich Hilfe holen, er ist kein Schreib-Profi. Aber einiges deutet darauf hin, dass der betreffende Gastbeitrag in der FAZ von der KI erfundene Zitate enthielt, da wird es auch für Politiker heikel. „Das hat nichts mit Technologieoffenheit oder Digitalisierung zu tun“, befindet meine Kollegin Marie Gundlach. Voigt beweise damit vor allem eines: „Denkfaulheit“.Überhaupt nicht faul hingegen sind die 12 Redakteure der SZ, die gerade über die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer berichten. Haben Sie gestern Mexiko gegen Südafrika geschaut? Falls nicht, können Sie im Liveblog nachlesen, was Sie verpasst haben. So viel sei schon verraten: Mexiko hat 2:0 gegen Südafrika gewonnen, das Aufregendste am Spiel waren drei rote Karten. Ich empfehle auch die lehrreichen Beiträge zum Thema Curaçao, ob zum Reisen oder zum Trinken. Auf das Team der Karibikinsel trifft Deutschland am Sonntag.Und wenn Sie eigentlich lieber Veranstaltungen persönlich besuchen, statt sie auf dem Bildschirm zu verfolgen, dann habe ich etwas für Sie. Am 23. und 24. Juni findet in München der SZ Nachhaltigkeitsgipfel statt mit Politikern wie dem neuen Münchner Oberbürgermeister Dominik Krause und dem bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, aber auch mit Prominenten aus Wirtschaft und Gesellschaft. Hier findet sich das Programm. Schreiben Sie uns an gipfel@sz.de, warum gerade Sie dabei sein wollen. Den zehn Personen mit der besten Begründung schenken wir eine Karte für den Gipfel.Fußball-WM 2026WM-Eröffnungsspiel: Zweimal Tor, dreimal Rot. Ohne an seine Leistungsgrenze gehen zu müssen, schlägt Co-Gastgeber Mexiko zum Auftakt der Weltmeisterschaft Südafrika mit 2:0. Der Schiedsrichter zückt gleich drei rote Karten, davon zwei für die Afrikaner. Zum ArtikelEröffnung der Fußball-WM: Die größte Attraktion ist das Stadion selbstFußball-WM: Ein Fehler-Festival beim ZDFLiveblog zur Fußball-WM 2026: „Das war zu wenig, um eine rote Karte zu geben“Südkorea dreht die Partie gegen Tschechien. Südkorea gewinnt trotz Rückstand im zweiten Spiel der Gruppe A verdient 2:1 gegen Tschechien. Südkorea trifft nun im zweiten Gruppenspiel auf Mexiko – und wird dort wahrscheinlich ein stärkerer Gegner sein. Zum ArtikelSpielplan der Fußball-WM 2026: Alle Gruppen, Spiele und TermineWas heute wichtig istStart der Geas-Reform: Was die neuen EU-Asylregeln für Deutschland bedeuten. Seit Mitternacht ist die Geas-Reform in Kraft. Die zersplitterten Asylregeln sind jetzt einheitlicher, aber auch deutlich schärfer. Besonders umstritten: Auch Familien mit Kindern könnten bis zu sechs Monaten festgehalten werden. Die Geflüchteten mit größeren Chancen auf Asyl sollen aber weiter bisher übliche Asylverfahren durchlaufen. Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick. Zum ArtikelDemografie: Ohne Zuwanderung schrumpft EuropaMEINUNG Migration: Europa muss funktionieren, um zu überlebenTrump sagt angekündigte Angriffe auf Iran ab. Entgegen seiner Ankündigung hat Trump Iran während der Nacht doch nicht angegriffen. Er begründete das mit laufenden Gesprächen. Zum wiederholten Male verkündete er, eine baldige Einigung mit Iran stehe an. Die iranische Nachrichtenagentur Fars widerspricht. Beide Seiten behaupten, die Straße von Hormus zu kontrollieren. Zum Liveblog zum Krieg in NahostWas Anleger zum Space-X-Börsengang wissen müssen. Wenn an diesem Freitag in New York die Technologiebörse Nasdaq öffnet, wird Geschichte geschrieben: Voraussichtlich steht der größte Börsengang an, den es je gegeben hat. Aktionäre auf der ganzen Welt können sich dann an Elon Musks Firma Space-X beteiligen. Der Überblick. Zum ArtikelStart-up: Die Antwort auf Space-X kommt aus MünchenRassistisch motivierte Unruhen erschüttern Belfast. Rassistische Hetzparolen, Angriffe auf Häuser, in denen Menschen mit Migrationsgeschichte leben: In der nordirischen Hauptstadt Belfast eskaliert die Gewalt, nachdem ein Sudanese einen anderen Mann mit einem Messer attackiert hat. Die Gewalt wird von ultrarechten Gruppen angeheizt. Auch Elon Musk hat zu Protesten aufgerufen. Zum ArtikelMEINUNG Nordirland: Was in Belfast passiert, ist blanker, offener und gewaltsamer RassismusGesetzliche Krankenversicherung: Wie die Kassen zu sanieren wären – und warum das nicht passiert. Heute wird im Bundestag über die Reform der Krankenkassen von Gesundheitsministerin Warken (CDU) beraten. Sie will unter anderem bei Kliniken, Ärzten und Pflegekräften kürzen. Dabei zahlen gesetzlich Versicherte auch für Leistungen, die von allen Steuerzahlern getragen werden müssten, sagen Experten. Die Krankenkassen würden das gern stoppen, um ihr Milliardenloch zu stopfen. Was spricht dagegen? Zum ArtikelWeitere wichtige ThemenReformdebatte: Merz wünscht sich mehr Unterstützung von alten FreundenÖsterreich: Clemens Pig wird neuer ORF-Chef – seine Wahl bleibt umstrittenChipindustrie: Infineon investiert Milliarden – ausgerechnet in DeutschlandDie Fachbriefings von SZ Dossier - mit SZ Pro-AboDossier Digitalwende: Deutsches Gesetz zur KI-Verordnung beschlossen. Der Bundestag hat gestern Abend ein Gesetz beschlossen, das die europäische KI-Verordnung in nationales Recht umsetzt. Vorab wurde der Entwurf diese Woche noch angepasst, um Expertenkritik aufzunehmen. Auch wichtig: Kanada plant Mindestalter für Social Media. Zum BriefingDossier Geoökonomie: Ukraine beim G7-Gipfel: Vom Bittsteller zum Verhandlungspartner. Beim G7-Gipfel in Évian dürfte sich ein Rollenwechsel andeuten: Die dort ebenfalls anwesende Ukraine tritt derzeit selbstbewusst auf und bietet militärische Innovation, vor allem im Drohnenkrieg. Der bedrängte Hilfsempfänger redet plötzlich sicherheitspolitisch auf hohem Niveau mit. Zum Briefing
News am Morgen - Nachrichten vom 12. Juni 2026
In Mexiko ist die Fußballweltmeisterschaft der Männer gestartet. Der Gastgeber schlug Südafrika 2:0. Seit Mitternacht sind die EU-Asylregeln in Kraft. Das Unternehmen SpaceX plant den größten Börsengang der Geschichte.













