Auf diese beiden Präsentationen hat Fußballdeutschland gewartet: In Frankfurt gab Nationaltrainer Julian Nagelsmann (38) heute bekannt, mit welchem Kader er in diesem Sommer zur Weltmeisterschaft fahren will. Die ganz großen Überraschungen gab es nicht, selbst die Rückkehr von Manuel Neuer (40) ins Nationaltor hatte sich abgezeichnet.

Viel spannender ist dagegen die zweite Veröffentlichung, die sich nicht um mögliche künftige, sondern ausschließlich um tatsächliche deutsche Fußballweltmeister dreht. Zwölf Jahre nach dem Triumph in Brasilien haben meine Kollegen Christoph Neßhöver, Nils Heck und Tim Spark recherchiert, was die Titelgewinner von damals heute tun, und zwar nicht auf dem Spielfeld, sondern im Geschäftsleben. Herausgekommen ist teils Erstaunliches: Finaltorschütze Mario Götze (33) etwa, dem Millionen Deutsche bis heute dankbar sind für „diesen einen Moment“ (so Kommentator Tom Bartels, 60), ist bereits an rund 100 Wagniskapitalfonds und Start-ups beteiligt. Lukas Podolski (40) arbeitet an seiner ersten Dönermilliarde, und Per Mertesacker (41; „drei Tage Eistonne“) investiert – grund-so-li-de, wie es seine Art ist – in Immobilien. Dazu kommen Toni Kroos (36), André Schürrle (35) und einige mehr: Wie die Helden von 2014 investieren, gründen und reüssieren, lesen Sie in der Titelgeschichte des neuen manager magazins: Die Weltmeister-AG .