Hannover (dpa/lni) - Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg unterstützt die Stellungnahme des Ethikrats für einen besseren Schutz von Kindern in der digitalen Welt. „Ich teile ausdrücklich die Auffassung, dass Plattformbetreiber stärker in die Verantwortung genommen werden müssen“, sagte die Grünen-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur.Digitale Teilhabe und „Altersleitplanken“ seien dabei keine Gegensätze. „Wir müssen Kinder und Jugendliche befähigen, sich sicher und selbstbestimmt in digitalen Räumen zu bewegen“, sagte Hamburg. „Sie haben auch ein Recht auf Teilhabe im digitalen Raum. Genau deshalb haben Betreiber von Plattformen den Kinder- und Jugendschutz umzusetzen.“Ministerin Julia Willie Hamburg sieht sich durch die Stellungnahme des Ethikrats bestätigt. (Archivbild) Julian Stratenschulte/dpaWo Betreiber Kinder und Jugendliche gefährden, müsse der Jugendmedienschutz greifen – das sehe auch der Ethikrat so. In diesen Fällen brauche es „zielgenaue Altersgrenzen“. Konkrete Beispiele oder Altersangaben nannte die Ministerin nicht.Der Deutsche Ethikrat hatte sich gestern gegen ein pauschales gesetzliches Mindestalter bei der Nutzung sozialer Medien ausgesprochen. Für einzelne digitale Angebote sollte es jedoch spezielle Regelungen geben, heißt es in der Stellungnahme. Der notwendige Schutz junger Menschen müsse mit ihren Interessen an digitaler Teilhabe und an der Erlangung bestimmter Fähigkeiten in Ausgleich gebracht werden.© dpa-infocom, dpa:260612-930-211362/1
Ministerin: Kinder haben Recht auf digitale Teilhabe
Hannover (dpa/lni) - Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg unterstützt die Stellungnahme des Ethikrats für einen besseren Schutz von Kindern in der digitalen Welt. „Ich teile ausdrücklich die Auffassung, dass Plattformbetreiber stärker in die Verantwortung genommen werden müssen“, sagte die Grünen-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur.Digitale Teilhabe und „Altersleitplanken“ seien dabei keine Gegensätze. „Wir müssen Kinder und Jugendliche befähigen, sich sicher und selbstbestimmt in digitalen Räumen zu bewegen“, sagte Hamburg. „Sie haben auch ein Recht auf Teilhabe im digitalen Raum. Genau deshalb haben Betreiber von Plattformen den Kinder- und Jugendschutz umzusetzen.“Ministerin Julia Willie Hamburg sieht sich durch die Stellungnahme des Ethikrats bestätigt. (Archivbild) Julian Stratenschulte/dpaWo Betreiber Kinder und Jugendliche gefährden, müsse der Jugendmedienschutz greifen – das sehe auch der Ethikrat so. In diesen Fällen brauche es „zielgenaue Altersgrenzen“. Konkrete Beispiele oder Altersangaben nannte die Ministerin nicht.Der Deutsche Ethikrat hatte sich gestern gegen ein pauschales gesetzliches Mindestalter bei der Nutzung sozialer Medien ausgesprochen. Für einzelne digitale Angebote sollte es jedoch spezielle Regelungen geben, heißt es in der Stellungnahme. Der notwendige Schutz junger Menschen müsse mit ihren Interessen an digitaler Teilhabe und an der Erlangung bestimmter Fähigkeiten in Ausgleich gebracht werden.© dpa-infocom, dpa:260612-930-211362/1













