Der deutsche Tennisprofi Alexander Zverev hat nach seinem Titelgewinn bei den French Open erklärt, wie er mit dem Druck während des Turniers umgegangen ist. Beim Grand Slam in Paris wirkte er auffällig in sich ruhend, nun sagte Zverev dem TV-Sender »Sky Sport« aber: »Ich habe das gefaked bis zum Gehtnichtmehr. Ich habe mich selbst angelogen. Für meinen eigenen guten Zweck.«
Er sei auf einmal haushoher Favorit gewesen. »Es war die stressigste Woche, die ich in meinem Leben je hatte«, so Zverev weiter.Titelverteidiger Carlos Alcaraz war wegen einer Verletzung in Paris gar nicht erst angetreten, Jannik Sinner und Novak Djokovic schieden früh aus. Das erhöhte Zverevs Chancen massiv, bis zum Endspiel begegnete er keinem Spieler aus der Top 10 der Weltrangliste. »Ich wusste, dass, wenn ich gutes Tennis zeigen kann, dass ich das Turnier wirklich gewinnen kann und gewinnen muss«, sagte Zverev.
Zverev stand vor den French Open bereits dreimal im Endspiel eines Grand Slams, hatte aber alle verloren. Der Gewinn eines Titels bei den wichtigsten Tennisturnieren der Welt war sein großes Ziel.
»In den wichtigen Momenten dann mein bestes Tennis gezeigt«Nach der Niederlage von Djokovic habe er nicht mehr schlafen können, danach habe er in seinem Drittrundenmatch das schlechteste Spiel des Turniers gespielt. »Ich war nicht frei«, sagte Zverev. Bis zum Endspiel habe er das aber »unglaublich gemanaged«.















