PfadnavigationHomeSportTennisSieg bei den French Open„Mental ist etwas aufgeplatzt“, sagt Zverev und will jetzt mehrStand: 08:25 UhrLesedauer: 2 MinutenEr ist am Ziel: Alexander Zverev ist Grand-Slam-Sieger. Der Weltranglistendritte siegte im Finale der French Open in Paris gegen den Italiener Flavio Cobolli und ist damit der erste Deutsche seit Boris Becker in Melbourne 1996, der eines der vier Major-Turniere für sich entscheiden konnte.Alexander Zverev feiert seinen ersten Grand-Slam-Triumph. Er spricht von „Erleichterung, Erfüllung und Freiheit“. Vielleicht auch, weil er mit einem Schwips zur Pressekonferenz erscheint.Sein emotionaler Premieren-Titel auf der Grand-Slam-Bühne hat bei Alexander Zverev große Lust auf mehr gemacht. „Ich hoffe, dass auch mental bei mir irgendwas aufgeplatzt ist. Das ist schon etwas Besonderes, hier mit so einem Pokal zu sitzen“, sagte der Tennisstar nach seinem French-Open-Triumph: „Natürlich möchte ich noch ein paar davon gewinnen.“Die nächste Chance dazu gibt es beim Rasen-Klassiker Wimbledon, der in drei Wochen beginnt. Da der große Titeldruck durch den 6:1, 4:6, 6:4, 6:7, 6:1-Finalsieg in Paris gegen den Italiener Flavio Cobolli weg ist, sieht sich Zverev noch besser für die Duelle mit den Ausnahmekönnern Jannik Sinner (Italien) und Carlos Alcaraz (Spanien) gerüstet.Lesen Sie auch„Wenn ich jetzt im Finale stehe, werde ich wissen: Auch wenn ich das Finale verliere, bin ich ein Grand-Slam-Champion“, sagte der 29-Jährige. Das sei für ihn eine „Erfüllung“, aber auch eine „Erleichterung“. Das gebe ihm „etwas Freiheit“ und „etwas mehr Ruhe“. „Denn hätte ich auch diesen Kampf verloren, wäre mein Selbstvertrauen stark gesunken“, meinte der Hamburger: „Aber jetzt, wo ich gewonnen habe, habe ich das Gefühl, dass ich es wieder schaffen kann.“Zverev „etwas angetrunken“ zur PressekonferenzBoris Becker hat auch dieses Gefühl. Aufgrund seiner drei vorangegangenen Final-Niederlagen bei Grand-Slam-Events habe sich Zverev „als Loser gefühlt, als Verlierer“, sagte der dreimalige Wimbledon-Gewinner bei Eurosport: „Er hat jetzt eine neue Seite in seinem Lebenswerk gefunden.“ Er habe es „allen gezeigt“, meinte Becker, „er ist Grand-Slam-Champion, er ist jetzt in einem ganz besonderen Klub – und das fühlt sich verdammt gut an“. Dass 30 Jahre nach seinem eigenen Triumph bei den Australian Open wieder ein deutscher Mann einen Grand-Slam-Sieg feiern konnte, dafür habe er „größte Bewunderung“, so Becker. Lesen Sie auchBei seiner Pressekonferenz lächelte Zverev unentwegt – was vielleicht auch an dem ein oder anderen Gläschen Siegersekt gelegen haben könnte. „Ehrlich gesagt bin ich schon etwas angetrunken, deshalb wiederhole ich mich etwas öfter als sonst“, sagte der Olympiasieger von 2021. Lesen Sie auchWie er jetzt die große Titel-Party angehen werde, zu der auch seine Freundin Sophia Thomalla erscheinen wollte, wurde Zverev anderthalb Stunden vor Mitternacht noch gefragt. „Ich weiß es nicht“, antwortete er: „Ich habe noch nie eine gemacht davor.“step/dpa
Sieg bei den French Open: „Mental ist etwas aufgeplatzt“, sagt Zverev und will jetzt mehr - WELT
Alexander Zverev feiert seinen ersten Grand-Slam-Triumph. Er spricht von „Erleichterung, Erfüllung und Freiheit“. Vielleicht auch, weil er mit einem Schwips zur Pressekonferenz erscheint.














