Es müssten nun sechs Wochen sein, in denen ich regelmäßig laufen gehe und Ihnen über meine Erfahrungen berichte, und ich kann Ihnen sagen: Es bleibt ein ständiges Auf und Ab. Da berichte ich in der Vorwoche noch stolz von meinem ganz lockeren Acht-Kilometer-Lauf mit dem Slow Poke Run Club, bei dem ich so viel Spaß hatte wie nur bei ganz wenigen Läufen bisher. Die anfängliche Überwindung, den sogenannten inneren Schweinehund, der mir den Laufsport als Qual in die Vorstellung malte, hatte ich abgeschüttelt, dachte ich.

Falsch gedacht

Vielleicht ist es die Rückkehr zum, im Vergleich zur Laufgruppe, doch eher monotonen Einzellauf. Vielleicht sind es auch die müden Beine, die ich nach dem Lauf doch in den beiden Folgetagen spürte, oder das ungesunde Essen, das ich mir ein, zwei oder dreimal erlaubte, durch das mir mein Bauch zur noch schwereren Last beim Laufen erscheint. Fest steht jedenfalls, dass eine gewisse Resistenz in meinen Kopf zurückgekehrt ist, wenn ich daran denke, am Abend laufen zu gehen.So muss ich nun auf meine unspektakulärste Laufwoche zurückblicken. Klar, neben der Arbeit bieten mir ungewöhnlich viele private Termine eine gute Ausrede, in der Vorwoche nur einen einzigen, kurzen Lauf absolviert zu haben. Und doch fühlt es sich nun an, als müsste ich von vorn beginnen. Vielleicht ist das okay so, oder sogar normal?