Die Folgen des Iran-Kriegs haben die Inflation in den USA weiter angeheizt und die Teuerung erstmals seit drei Jahren über 4 Prozent getrieben. Im Mai sind die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 4,2 Prozent gestiegen, wie das Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Analysten hatten dies im Schnitt erwartet. Damit legte die Inflation den zweiten Monat in Folge deutlich zu und stieg weiter über das von der US-Notenbank Fed angestrebte Ziel von 2 Prozent. Ökonomen gehen davon aus, dass die US-Inflation mit dem Preissprung ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht hat.Angetrieben wurde die Preisentwicklung in der größten Volkswirtschaft weiter vor allem durch Kosten für Energie, die sich im Zuge des Iran-Kriegs deutlich verteuert hat. Für Energie musste im Mai 23,5 Prozent mehr gezahlt werden als vor einem Jahr. Besonders stark war der Anstieg der Benzinpreise. Der Kraftstoff hat sich etwa 40 Prozent verteuert.Auch die Kernrate der Verbraucherpreise, bei der schwankungsanfällige Preise für Energie und Lebensmittel herausgerechnet werden, legte zu. In dieser Betrachtung meldet das Ministerium einen Preisanstieg um 2,9 Prozent im Jahresvergleich, nachdem die Jahresrate im Monat zuvor bei 2,8 Prozent gelegen hatte. Diese Teuerungsrate bildet den zugrunde liegenden Inflationstrend gut ab und wird daher von der Notenbank Federal Reserve (Fed) besonders stark beachtet.
Inflation in USA steigt im Mai auf 4,2 Prozent
Der Irankrieg heizt die Inflation in den USA an: Im Mai stieg die Teuerungsrate auf 4,2 Prozent, was eine Zinserhöhung der Fed unwahrscheinlich macht.












