Prekäre Arbeitsbedingungen an Unis: Jetzt verärgert Bär auch noch die For­sche­nden

Erst die Bafög-Absage, nun ein Reförmchen gegen prekäre Arbeitsverhältnisse an Unis. Und wieder steht die Wissenschaftsministerin in der Kritik.

Hochschulen sind nicht so ihr Ding: Forschungsministerin Dorothee Bär

Breuel Bild/imago

Dorothee Bär hat beinahe Wort gehalten. Nicht beim Bafög – da hat die Bundesforschungsministerin von der CSU gerade die geplanten Erhöhungen wieder infrage gestellt. Dafür bei einem anderen Versprechen aus dem Koalitionsvertrag: Bis „Mitte 2026“ wollten Union und SPD eine Novelle für bessere Arbeitsbedingungen an Hochschulen verabschieden. Auch wenn dieser Zeitplan mit der nahenden Sommerpause realistischerweise nicht mehr zu halten sein wird: Bärs Ministerium hat mittlerweile einen Referentenentwurf vorgelegt. Bis zum kommenden Dienstag können Fachverbände und wissenschaftliche Einrichtungen dazu Stellung nehmen.