Präsidentschaftswahlen in Peru: Bleibt ein Linker an der Spitze?
Die Auszählung der Präsidentschaftswahlen hält ganz Peru seit drei Tagen in Atem. Das Zünglein an der Waage sind die Peruaner im Ausland.
Unterstützer des linken Kandidaten Roberto Sánchez
Stifs Paucca/reuters
Am Sonntag hatten die Peruanerinnen die Wahl zwischen der Diktatorentochter Keiko Fujimori und dem linken Abgeordneten Roberto Sánchez. Für die Peruanerinnen war die Wahl eine Neuauflage der Wahlen von 2021. Damals stand Keiko Fujimori dem linken Dorfschullehrer Pedro Castillo gegenüber. Letzterer gewann damals äußerst knapp mit 44.000 Stimmen Vorsprung und regierte Peru eineinhalb Jahre. 2020 versuchte er den Kongress aufzulösen und Peru per Dekret und mit einer Notstandsregierung zu führen, woraufhin er abgesetzt und verurteilt wurde.












