Eine der kompliziertesten und aufreibendsten Präsidentschaftswahlen in der Geschichte Perus nähert sich dem Ende. Von ursprünglich 35 Kandidaten fochten am Sonntag die erzkonservative Kandidatin Keiko Fujimori, 51, und ihr linker Wettbewerber Roberto Sánchez, 57, die Stichwahlen aus. Nach vorläufigen Ergebnissen lieferten sich beide Kandidaten ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Wegen des knappen Ausgangs der Wahl und der Größe des Landes wird erst in den nächsten Tagen mit einem belastbaren Ergebnis gerechnet. Ob es dem Land aber die dringend notwendige Stabilität bringt, bleibt nach Ansicht von Beobachtern erst einmal offen.
Peru hat gewählt - und trotzdem noch keinen neuen Präsidenten
Wegen des knappen Wahlausgangs der Stichwahl müssen die Peruaner weiter auf ein Ergebnis warten. Gewählt wurde das neunte Staatsoberhaupt in nur zehn Jahren.











