Stand: 07.06.2026 • 11:51 Uhr
In Peru beginnt die Stichwahl fürs Präsidentenamt. Keiko Fujimori verspricht Ordnung - auch mit harter Hand. Ihr Konkurrent Sánchez warnt vor ihr und dem "Mafiapakt" der Eliten. Wer mobilisiert mehr?
Peru steht vor einer Richtungswahl und sucht nach Stabilität. Nachdem das Parlament vor drei Monaten Präsident José Jerí abgesetzt hatte, gab es bei der Wahl im April keinen eindeutigen Sieger.
Für Keiko Fujimori - "La China", wie die japanischstämmige Politikerin wegen ihres Aussehens genannt wird - ist es der vierte Anlauf. Diesmal will sie endlich gewinnen. Sie komme, um Ordnung zu schaffen, heißt es in ihrem Wahlkampfsong.
Für sie ist die Linke "der Feind": "Jene Linke, deren einzige Betätigung darin besteht, Armut zu verteilen, während wir Wohlstand schaffen. Jene Linke, die Hass schürt, wohingegen wir uns den Frieden wünschen." Peru stehe vor einer Entscheidung, sagt Fujimori: zwischen der Linken, die Chaos stifte - und ihr, die die Ordnung wiederherstellen werde.












