Anfang 2026 stellt die Munich Security Conference ihre Analyse des Weltzustands unter den Titel „Under Destruction“. Die Zerstörung von Gewissheiten und Institutionen, so die Diagnose, ist gewollter und bewusster Teil einer neuen, transaktionalen und autoritären Geopolitik. Sophie Eisentraut, Head of Research der MSC, ordnet die Erkenntnisse und die Konsequenzen daraus in einen globalen Blick auf Sicherheit, auf Narrative, auf den Optimismus eines globalen Südens und auf die Zukunft an sich ein.Der Strategie- und Digitalexperte Christoph Bornschein sucht mit eingeladenen Fachleuten nach Ideen der Zukunft. Es geht oft ums Digitale, aber weit darüber hinaus. Bornscheins Expertise erlaubt es, die Diskussion nicht an der Oberfläche zu belassen, sondern in die Tiefe zu gehen und Themen grundlegender zu diskutieren. Dabei ist gepflegter Streit durchaus möglich. Diese Reibung erzeugt Erkenntnis und (hoffentlich) auch aufseiten der Zuhörenden neue Ideen. Der Ton ist charmant, aber direkt und auf den Punkt. Mitdenken ist gefragt.