Sie befinden sich hier:StartseitePolitikMario Voigt verteidigt seine Reden und Texte: „Die KI ist längst Teil der modernen Kommunikation“ © dpa/Carsten Koall Tagesspiegel Plus Exklusiv Thüringens Ministerpräsident setzt auf Künstliche Intelligenz, womöglich sogar bei einer Rede zum Holocaust. In seiner Regierung findet das niemand anstößig. Politik und Landesverwaltung werden längst von KI mitgestaltet. Stand: heute, 06:00 UhrJetzt neu: Tagesspiegel bei Google bevorzugenMario Voigt hielt seine Rede frei. „Das älteste Reinheitsgebot für Bier und die erste deutsche Bratwurst kommen aus Thüringen“, rief der Ministerpräsident mit Landesstolz in der Stimme am Dienstagabend den 2000 Gästen beim Sommerfest seines Freistaates in Berlin zu. An den Stehtischen wurde, begleitet von schmissigen Klängen einer vorrangig auf Englisch singenden Coverband, derweil darüber diskutiert, wie viel Imitat der Politik und auch der deutschen Sprache guttun – insbesondere bei politischen Reden. Denn Landeschef Voigt (CDU) hat nach Recherchen des Portals „Frag den Staat“ in mehreren seiner Ansprachen auf von Künstlicher Intelligenz (KI) generierte Inhalte zurückgegriffen, unter anderem womöglich bei seiner Trauerrede zum Tode des ehemaligen Ministerpräsidenten Bernhard Vogel sowie bei einer Rede, die der Ministerpräsident 2025 anlässlich des Holocaust-Gedenktags hielt.showPaywall:trueisSubscriber:falseisPaid:true
Mario Voigt verteidigt seine Reden und Texte: „Die KI ist längst Teil der modernen Kommunikation“
Thüringens Ministerpräsident setzt auf Künstliche Intelligenz, womöglich sogar bei einer Rede zum Holocaust. In seiner Regierung findet das niemand anstößig. Politik und Landesverwaltung werden längst von KI mitgestaltet.












