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Raumfahrt: Hausbesuch bei Rocket Lab – Der Masterplan des SpaceX-Verfolgers Rocket Lab ist die zweitgrößte Weltraumfirma und hat Kleinanleger schon zu Millionären gemacht. Chef Peter Beck erklärt, was er anders macht als Elon Musk – und was der SpaceX-Börsengang bringt.
Felix Holtermann 09.06.2026 - 18:24 Uhr Artikel anhörenPeter Beck: Wie der Gründer von Rocket Lab von der Neuordnung des Weltraumgeschäfts profitieren will. Foto: PR (3), DpaLong Beach, San Francisco. Das Objekt glänzt golden, ist etwas größer als ein Kühlschrank, und lagert hinter Plastikvorhängen im Reinraum. Staub muss draußen bleiben. Nicht, dass der Multimillionen-Dollar-Satellit später im All nicht funktioniert. Schließlich muss sein Hersteller, das US-Weltraumunternehmen Rocket Lab, damit einen anspruchsvollen Kunden zufriedenstellen.„Wenn dein iPhone eine Notfall-Verbindung herstellt“, etwa wenn der Kontakt zum Mobilnetz abreißt, erklärt Frank Klein, „dann geht das über diesen Satelliten“. Das Apple-Smartphone funkt ihn dann direkt an, wenn kein Haus oder Berg im Weg ist – eine neue Technik.Einige Wochen nach dem Besuch bei Klein soll der Satellit ins All geschossen werden.Klein ist Deutscher, 57 Jahre alt, und hat für die Autobauer Mercedes-Benz und Rivian gearbeitet. Jetzt betreut er als Chief Operating Officer das Tagesgeschäft von Rocket Lab. „Ein Traumjob“, wie Klein sagt.Im Mai führt er das Handelsblatt durch die Rocket-Lab-Fertigung in Long Beach, einem Vorort von Los Angeles. Hier, in zwei gesichtslosen Neubauten, schraubt das Start-up seine Satelliten zusammen, seine Triebwerke und Teile seiner Raketen.Kleins Schreibtisch steht auf einem Podest mitten in der Fertigungshalle. Über ihm eine US- und eine neuseeländische Flagge, eine Erinnerung an die Gründungsjahre, an der Wand fünf Meter hohe Poster von Raketenstarts. Die Fabrikhalle ist schickgemacht, als käme gleich das nächste Filmteam. Denn Rocket Lab ist gefragt.Das Unternehmen ist nach SpaceX die zweitgrößte Raketenfirma der Welt. In Internetforen tauschen sich Anleger aus, die dank Rocket-Lab-Aktien zu Millionären wurden. Wer vor zwei Jahren 10.000 Dollar in Rocket Lab investierte, besaß zuletzt ein Vermögen von immerhin knapp 400.000 Dollar.Kann es so mit der Kursentwicklung weitergehen? Die Analysten sind geteilter Meinung. Aber geht es nach CEO und Gründer Peter Beck, ist das erst der Anfang. Schließlich steht der SpaceX-Börsengang bevor – und der könnte das Geschäft erst richtig antreiben.Beck hat einen vierteiligen Masterplan, um von der Neuordnung des Raumfahrtsektors zu profitieren, wie er im Gespräch mit dem Handelsblatt erklärt. Dabei hatte alles so bescheiden begonnen. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt















