PfadnavigationHomePolitikDeutschlandSpitzentreffen„Auf diesem Sofa ist es zwar bequem, aber einsam“ – Spahn warnt SPD vor Kanzleramts-GipfelStand: 16:32 UhrLesedauer: 2 MinutenJens Spahn (CDU)Quelle: Michael Kappeler/dpaVor dem Spitzentreffen mit Gewerkschaften und Arbeitgebern erhöhen CDU und CSU den Druck: Jens Spahn fordert weniger Blockaden und mehr gemeinsame Verantwortung. Die Bundesregierung hofft auf ein Signal für breite Reformbereitschaft.Vor den Beratungen der Koalitionsspitzen mit den Sozialpartnern hat Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) die Beteiligten zu Kompromissbereitschaft aufgerufen. „Wir brauchen jetzt weniger rote Linien und mehr Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen“, sagte Spahn am Dienstag in Berlin. „Auf dem Sofa der Maximalposition ist es zwar bequem, aber eben auch einsam“, sagte der ehemalige Bundesgesundheitsminister. Er sei überzeugt, „dass Entscheidungen dann noch besser werden können, wenn sie von Gewerkschaften und Arbeitnehmern gemeinsam mitgetragen werden“.Die von der Koalition geplanten Reformen hätten das „übergeordnete Ziel“, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und „vor allem Wachstum ohne neue Schulden möglich“ zu machen, sagte Spahn. Er hoffe, dass sich bei dem Treffen am Mittwoch ein „gemeinsames Verständnis“ der aktuellen Probleme und der nötigen Lösungen ergebe. „Ob das gelingt, können aber nur die Betroffenen selbst entscheiden.“Lesen Sie auchCSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann appellierte an die gesellschaftliche Verantwortung der Sozialpartner. „Die Sozialpartner haben, wenn wir in die Vergangenheit gucken, Großes für dieses Land geleistet – und wir sind zuversichtlich, dass das auch mit dem Blick in die Zukunft gelingen kann“, sagte er. „Nicht nur die Politik, sondern eben auch die Sozialpartner – bestehend aus Arbeitgebern und Arbeitnehmervertretern – haben eine Verantwortung, dass wir dieses Land reformieren, dass wir dieses Land nach vorne bringen.“Die Bundesregierung hofft darauf, dass von dem Treffen der Koalitionsspitzen mit Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften am Mittwochabend ein Signal über einen grundsätzlichen Konsens zum Reformbedarf im Land ausgeht. Die Bundesregierung hatte vorab ihre Erwartung geäußert, dass die Sozialpartner mit gemeinsamen Vorschlägen in die Reformdebatte einsteigen.dpa/nw
Spahn warnt SPD vor Kanzleramts-Gipfel: „Auf diesem Sofa ist es zwar bequem, aber einsam“ - WELT
Vor dem Spitzentreffen mit Gewerkschaften und Arbeitgebern erhöhen CDU und CSU den Druck: Jens Spahn fordert weniger Blockaden und mehr gemeinsame Verantwortung. Die Bundesregierung hofft auf ein Signal für breite Reformbereitschaft.














