Amazon muss nicht bis Ende Juli die Hälfte der Satelliten für die Konstellation Leo in den Orbit bringen. Die US-Regulierungsbehörde Federal Communications Commission (FCC) hat die entsprechende Auflage ausgesetzt.

Die FCC genehmigte Amazon 2020 den Aufbau der Leo-Konstellation (die damals noch Kuiper hieß) aus 3232 Satelliten. Bis Ende Juli dieses Jahres sollte der Konzern die Hälfte der Satelliten in eine niedrige Erdumlaufbahn (Low Earth Orbit, LEO) bringen. Ende Juli 2029 soll der Aufbau der Konstellation abgeschlossen sein.

Bereits vor der Explosion der Rakete New Glenn von Blue Origin war absehbar, dass Amazon es nicht schaffen wird, die geforderten 1616 Satelliten bis Ende Juli ins All zu bringen. Aktuell sind es rund 330 Satelliten. In Januar beantragte Amazon deshalb einen Aufschub von 24 Monaten bei der FCC.

Der Termin im Juli 2029 bleibt

Dem hat die FCC stattgegeben. Entsprechend hat Amazon jetzt bis Juli 2028 Zeit für die erste Hälfte seiner Satelliten. An der Frist für den Aufbau der kompletten Konstellation bis Juli 2029 hält die Regulierungsbehörde jedoch fest.