Für das Wort „Disruptor“ gibt es im Deutschen keine griffige Übersetzung, vielleicht kann man den Begriff also anhand der Karriere von Lucas Pinheiro Braathen erklären: 26 Jahre alt ist der Sohn eines Norwegers und einer Brasilianerin inzwischen, er hat in seiner Karriere bereits zwei Weltcup-Kristallkugeln geholt und bei den Olympischen Winterspielen im Januar die erste Ski-Goldmedaille für Brasilien. Für das Heimatland seiner Mutter startet er seit 2024, unter Eigenregie in einem selbstgegründeten Team. Braathen hat damit bewiesen, dass man auch auf alternativen Wegen Erfolg haben kann, außerhalb der klassischen Nationalverbände – und er will, dass der Skisport sich mutiger einer neuen Zielgruppe öffnet. Wofür es aus seiner Sicht eine neue Ausrichtung braucht, auch beim Weltverband Fis.
Ski-Olympiasieger Lucas Braathen: „Die finanzielle Lage in unserem Sport sieht katastrophal aus.“
Der für Brasilien startende Ski-Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen spricht über die Enttäuschung über Fis-Präsident Johan Eliasch.









