Was für ein herrlicher Lärm! Hier gibt es keine Einleitung, kein Vorspiel, krachend knallt die Musik in den Raum, rau und roh. Wüst geht es zu im Graben, manchmal auch holprig, aber der Duktus stimmt, mit dem der Dirigent Valerio Galli und das Staatsorchester Stuttgart hier ans Werk gehen. Puccinis „Turandot“ ist eine böse Oper, sie handelt von Macht und einer jahrtausendealten Rache, da muss es krachen. Manche Kenner des Werks haben beim Besuch der Staatsoper Stuttgart sogar Ohrstöpsel dabei.
Anna-Sophie Mahler inszeniert in Stuttgart Puccinis „Turandot“ voller Anspielungen
Krieg und Ökodrama, ein neuer Schluss aus Wagners „Tristan“: Hier ist alles drin, was man heute für eine Oper braucht.










