In Paris lässt sich beobachten, wie die US-Regierung daran arbeitet, internationale Organisationen auf Linie zu bringen. Bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und der Internationalen Energieagentur (IEA) gehen die USA seit Donald Trumps Präsidentschaft rigoros gegen alles vor, was nicht ihren ideologischen Positionen entspricht: Empfehlungen für die 38 OECD-Mitglieder, die mit Diversität oder Gender zu tun haben oder die Rechte von Arbeitnehmern stärken sollen, werden niedergestimmt. Bei der IEA richtet sich der Furor gegen alles, was mit Klimaneutralität zu tun hat oder mit Szenarien, die zur Erreichung der Pariser Klimaziele führen könnten.