Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen stammen von ukrainischen oder russischen Behörden und lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.Wichtige UpdatesRussische Drohne trifft Atommülllager nahe TschernobylMerz, Macron und Starmer treffen Selenskij in LondonAKW Saporischschja: Stromleitung repariertUkraine greift erneut Sankt Petersburg an Ukraine entschuldigt sich bei Griechenland für DrohnenvorfallSelenskij will Europäer am Verhandlungstisch habenVor dem Londoner Vierer-Gipfel zum Ukraine-Krieg hat der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij bekräftigt, dass die Europäer an möglichen Friedensgesprächen mit Russland teilnehmen sollen. „Europa muss Teil der Verhandlungen sein und sich stark zeigen“, schrieb er auf der Plattform X. Selenskij, Bundeskanzler Friedrich Merz, der französische Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer wollen am Abend in London über eine Wiederbelebung der diplomatischen Bemühungen für ein Ende des Krieges sprechen. Zudem soll es laut Selenskij um Militärhilfe für den Abwehrkampf gegen Russland und die gemeinsame Stärkung der europäischen Luftverteidigung gehen. Es sei wichtig, „alles zu erörtern und uns auf der Ebene der Staats- und Regierungschefs auf die wesentlichen Punkte zu einigen“, schrieb der ukrainische Präsident.Russische Drohne trifft Atommülllager nahe TschernobylEine russische ‌Drohne hat ukrainischen Angaben zufolge ​ein ​Gebäude des zentralen Lagers für ​abgebrannte Brennelemente in der Nähe des ‌ukrainischen Atomkraftwerks Tschernobyl getroffen. Das Gebäude für die Annahme von Behältern sei bei dem Angriff in der Nacht teilweise zerstört worden, teilte der Staatskonzern Energoatom mit. Es sei dort kein abgebrannter Kernbrennstoff gelagert worden. Die Strahlenwerte lägen innerhalb der festgelegten Grenzwerte, hieß es. Ein Feuer habe sich auf einer Fläche von 40 Quadratmetern ausgebreitet, teilte das Unternehmen weiter mit. Es sei mittlerweile gelöscht worden. Es gebe keine Berichte ​über Verletzte, ‌teilen der Generalstab in Kiew und die staatliche Atombehörde ⁠mit.In dem zentralen Lager in der Sperrzone um das vor 40 Jahren havarierte AKW Tschernobyl werden abgebrannte Brennelemente aus anderen ukrainischen Kernkraftwerken langfristig gelagert. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) teilte mit, dass sie von ukrainischer Seite über die „erheblichen Schäden“ an dem Gebäude informiert worden sei. Betroffen sind demnach die Fassade, die Fenster und Türen. Auch benachbarte Gebäude seien durch die Druckwelle in Mitleidenschaft gezogen. Ein IAEA-Team werde die Anlage in Kürze besuchen, um die Auswirkungen zu begutachten, teilte die Behörde mit. IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi erklärte bei X, der Vorfall sei äußerst besorgniserregend, da er sich in einer Liegenschaft ereignet habe, in der - nur wenige Meter vom angegriffenen Gebäude entfernt - große Mengen an Kernmaterial gelagert seien. Angriffe auf kerntechnische Anlagen seien völlig inakzeptabel und verstießen direkt gegen zentrale Grundsätze der nuklearen Sicherheit während eines militärischen Konflikts, hieß es von Grossi. Wolodimir Selenskij verurteilt den Drohnenangriff ‌als „extrem niederträchtig“. Russland habe das Gebiet gezielt angegriffen, schreibt ​der ukrainische Präsident auf X. Eine Drohne ​vom Typ Schahed habe das Gebäude der Anlage getroffen. ‌Es handele sich um eine äußerst kritische ‌Infrastruktureinrichtung. Im Zuge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine kam es bereits mehrfach zu Zwischenfällen an Kernkraftwerken. Besonders betroffen von den Kämpfen ist das AKW Saporischschja im Süden der Ukraine.Merz, Macron und Starmer treffen Selenskij in LondonDeutschland, Frankreich und Großbritannien wollen die stockenden Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs wieder in Gang bringen. Kanzler Friedrich Merz, Präsident Emmanuel Macron und Premierminister Keir Starmer treffen sich an diesem Sonntagabend mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij in London, um die Chancen für neue Verhandlungen mit Russland auszuloten.Selenskij hatte Putin am Donnerstag ein Treffen angeboten, um die „Schlüsselfragen“ auf dem Weg zu einer Friedensvereinbarung direkt zu klären. Er sprach sich dafür aus, dass neben den USA als Vermittler auch die europäischen Alliierten der Ukraine eingebunden werden. Putin hatte den Vorstoß tags drauf abgelehnt.Die Europäer gehen trotzdem davon aus, dass sich Russland Verhandlungen langfristig nicht verweigern kann und sie mit am Tisch sitzen, wenn der Prozess wieder in Gang kommt. „Langsam öffnet sich ein Fenster für Gespräche der europäischen Seite mit Russland“, heißt es aus deutschen Regierungskreisen. Das Treffen in London soll dazu dienen, sich darauf vorzubereiten.AKW Saporischschja: Stromleitung repariertAm Atomkraftwerk Saporischschja in der Ukraine ist eine wichtige externe Stromleitung wiederhergestellt worden. Nach 15 Stunden Ausfall sei die Versorgung zurück, teilte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) mit. In der Zwischenzeit habe das AKW zur Kühlung der sechs abgeschalteten Reaktoren Notstrom-Dieselgeneratoren genutzt.Laut IAEA ist es bereits der 18. Ausfall der externen Stromversorgung seit Beginn des russischen Angriffskriegs und einer der längsten. IAEA-Chef Rafael Grossi warnte vor der extremen Anfälligkeit des Netzes.Für die Reparaturen hätten sich Ukraine und Russland auf eine begrenzte Waffenruhe geeinigt, die IAEA habe vermittelt. Das von Russland besetzte AKW ist nun wieder an zwei Leitungen angeschlossen – vor dem Krieg waren es zehn.Ukraine entschuldigt sich bei Griechenland für DrohnenvorfallMehrere Tage nach einer griechischen Protestnote hat sich das ukrainische Außenministerium für den Fund einer sprengstoffbeladenen Seedrohne vor der Ferieninsel Lefkada im Ionischen Meer entschuldigt. „Die ukrainische Seite entschuldigt sich für den Vorfall und betont, dass dieser auf Umstände zurückzuführen sei, die durch die anhaltende russische Aggression gegen die Ukraine verursacht wurden“, schrieb Außenamtssprecher Heorhij Tychyj auf X. Das zeige, dass der andauernde russische Krieg gegen die Ukraine auch eine Bedrohung für benachbarte europäische Staaten und die Welt darstelle. Gleichzeitig bedankte sich Kiew für die seit 2022 von Griechenland gewährte Unterstützung im Krieg.Bereits im Mai entdeckten Fischer vor der griechischen Mittelmeerinsel Lefkada ein etwa sechs Meter langes unbemanntes Boot mit laufendem Motor. Auf dem von den Behörden als ukrainisch identifizierten Boot wurden rund 100 Kilogramm Sprengstoff entdeckt. Die Küstenwache machte den Sprengsatz mit einer kontrollierten Explosion unschädlich. In seiner Protestnote sprach Athen von einer Gefährdung der maritimen Sicherheit und einem Risiko für Zivilisten und verlangte von Kiew eine offizielle Stellungnahme.Die Mittelmeerinsel Lefkada befindet sich über 1000 Kilometer von der ukrainischen Küste entfernt. Der Schwarzmeeranrainer Ukraine hat keinen Mittelmeerzugang. Unbestätigten Medienberichten zufolge setzte das ukrainische Militär mehrfach Seedrohnen von einer Basis in Westlibyen gegen Schiffe der sogenannten russischen Schattenflotte ein. Demnach wurde Anfang März östlich von Malta ein russischer Flüssiggastanker auf dem Weg nach Ägypten von ukrainischen Seedrohnen angegriffen. Das schwer beschädigte Schiff driftete anschließend ohne Besatzung mehrere Wochen im Mittelmeer.Selenskij: Russland wählt erneut den Krieg Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij bedauert die Ablehnung eines direkten Treffens durch Kremlchef Wladimir Putin. „Leider wählt die russische Seite erneut den Krieg“, sagte Selenskij in einer Videobotschaft. Die Antwort sei schwach und enttäusche sicherlich viele in der Welt.Als Ausweg forderte der Ukrainer erneut stärkere internationale Maßnahmen gegen den Kriegsgegner. „Russland muss weniger Geld haben und der Druck auf Russland muss steigen“, betonte Selenskij und dankte den Unterstützern seines Landes.Tags zuvor hatte Selenskij Kremlchef Putin in einem Schreiben direkte Friedensgespräche in einem Drittstaat für ein Ende des seit 2022 währenden Krieges angeboten. Putin lehnte ein solches Treffen als verfrüht ab und bezeichnete Teile des offenen Briefes als „unverschämt“.Der Kreml erneuerte zudem die von dem Ukrainer bereits mehrfach abgelehnte Aufforderung zu einer Reise nach Moskau. „Wenn Selenskij möchte, kann er nach Moskau kommen und unser Präsident wird mit ihm in Moskau reden“, sagte Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow laut russischen Nachrichtenagenturen. Kreml: Putin und Altkanzler Schröder haben zusammen gesprochenEin Vier-Augen-Gespräch zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin ​und dem früheren Bundeskanzler Gerhard Schröder ist nach Angaben des Kremls „gut und freundschaftlich“ verlaufen. Dies meldet die russische Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf den Kreml-Berater Juri Uschakow.Putin hatte Schröder gestern als möglichen Vermittler zwischen Russland und Europa ins Spiel gebracht. Der 82-Jährige ist mit dem Kremlchef befreundet und war nach seiner Regierungszeit als Lobbyist für russische Energieunternehmen tätig. Der Vorschlag stieß in Deutschland und anderen EU-Staaten auf Ablehnung. Lesen Sie dazu auch: Putin: Sehe derzeit keinen Sinn für Treffen mit SelenskijDer russische Präsident Wladimir Putin hat das in einem offenen Brief seines ukrainischen Kollegen Wolodimir Selenskij angebotene persönliche Treffen abgelehnt. „Ich sehe darin noch keinen Sinn“, sagte der Kremlchef auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg. Vor einem solchen Gipfeltreffen müssten erst Vereinbarungen für eine dauerhafte Lösung des Krieges getroffen werden. Das am Vortag von Kiew veröffentlichte Schreiben enthalte zudem „Elemente von Unverschämtheit“, erklärte Putin. Die beste Antwort auf den Brief sei ein Aufruf an das russische Militär: „An die Arbeit, Brüder!“ Putin erklärt immer wieder, dass die russischen Kriegsziele auch durch eine Fortsetzung der Kampfhandlungen erreicht werden könnten, wenn es nicht auf diplomatischem Weg gehe.Tags zuvor hatte Selenskij Putin für ein Ende des russisch-ukrainischen Krieges direkte Friedensgespräche in einem Drittstaat angeboten. In dem Schreiben spielte der 48-Jährige unter anderem auf das hohe Alter des 73-jährigen Kremlchefs an und betonte jüngste ukrainische Erfolge bei Drohnenschlägen auf Ziele im russischen Hinterland. NewsdeskUkrainische Drohne explodiert im rumänischen Hafen ConstanțaEine fehlgeleitete ukrainische Seedrohne ist im rumänischen Hafen Constanța explodiert. Das bestätigte ein ukrainischer Außenamtssprecher in Kiew auf der Plattform X. Nach Angaben des rumänischen Verteidigungsministeriums wurde niemand verletzt oder getötet, als sich das mit Sprengstoff beladene unbemannte Seefahrzeug selbst in die Luft sprengte. Nach Darstellung des ukrainischen Sprechers sei die Drohne infolge von russischen Störsignalen unsteuerbar geworden und von ihrem Weg abgekommen. Die ukrainische Marine habe die rumänischen Partner rechtzeitig verständigt.Die Behörden in Constanța gaben Alarm und veranlassten die Räumung des Hafens am Schwarzen Meer, nachdem die Seedrohne entdeckt worden war. Die Explosion erfolgte, als das rumänische Militär dabei war, sie unschädlich zu machen, hieß es in der Mitteilung des Verteidigungsministeriums.Drohnen dieser Art würden sich selbst in die Luft sprengen, wenn sie die Verbindung zu ihrem Drohnen-Operator verlieren, zitierte die Nachrichtenagentur Mediafax einen Militärexperten. Durch die Explosion entstanden Schäden an einer Lagerhalle und an einem Schiff, sagte der Präfekt des Kreises Constanța, Adrian Picoiu, zu Mediafax.In der Vergangenheit waren des Öfteren russische Drohnen in den rumänischen Luftraum eingedrungen. Beim bisher schwersten Zwischenfall schlug eine von ihnen in einem Wohnhaus in Galați nahe der ukrainischen Grenze ein. Sie löste einen Brand aus, zwei Bewohner erlitten Verletzungen. Mehrfach fielen seit Ausbruch des Kriegs in der Ukraine Trümmer russischer Drohnen auf rumänisches Territorium.Russland und die Ukraine tauschen je 185 Gefangene aus Russland und die Ukraine haben erneut Kriegsgefangene ausgetauscht. Moskau habe 185 eigene Soldaten zurückgeholt und Kiew im Gegenzug eine gleich große Anzahl gefangener Ukrainer übergeben, teilte das russische Verteidigungsministerium der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge mit. Moskau bedankte sich bei den Vereinigten Arabischen Emiraten für die Vermittlung des Austauschs. Die Übergabe fand demnach erneut an der Grenze zwischen der Ukraine und Belarus statt.Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij bestätigte die Rückkehr von 185 ukrainischen Soldaten. Daneben sei auch ein Zivilist freigekommen, schrieb Selenskij auf Telegram. Einige der Rückkehrer waren seinen Angaben nach seit 2022 in russischer Gewalt.Immer wieder tauschen Russland und die Ukraine Kriegsgefangene miteinander aus. Es ist das einzige Feld, in dem der Dialog zwischen den beiden Konfliktparteien mehr als vier Jahre nach Beginn des von Kremlchef Wladimir Putin befohlenen Kriegs funktioniert. Die vorherige Runde fand am 15. Mai statt, als die beiden Kriegsgegner einander jeweils 205 gefangene Soldaten übergaben.Nach Angebot an Putin: Europäer planen Treffen mit Selenskij Nach der Initiative des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij für direkte Friedensgespräche mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin soll es in den kommenden Tagen ein weiteres Spitzentreffen führender europäischer Politiker mit Selenskij geben. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sagte am Rande eines EU-Westbalkan-Gipfels in Montenegro, es gebe eine enge Abstimmung zwischen Frankreich, Großbritannien und Deutschland. In einigen Tagen werde man Selenskij sehen. Bundeskanzler Merz, Großbritanniens Premier Keir Starmer und Macron hatten sich zuletzt vor rund zwei Wochen in einer Videokonferenz ausgetauscht.Zu Selenskyjs Brief an Putin sagte Macron: „Ich glaube, dass es heute die Ukraine und Russland sind, die sowohl einen Waffenstillstand als auch einen Friedensplan ausarbeiten können.“ Die Europäer könnten dabei helfen, da sie mit großem Abstand die wichtigsten Unterstützer der Ukraine seien. Zudem seien es die Europäer, die zu einem bestimmten Zeitpunkt bei den Gesprächen über einen Friedensplan mit am Tisch sitzen müssten, weil es dabei angesichts der geografischen Lage um eine Friedens- und Sicherheitsarchitektur für Europa gehe. „Deshalb halte ich das für eine gute Initiative“, sagte er.Selenskij hatte Putin am Donnerstag in einem offenen Brief direkte Friedensgespräche angeboten. Als Antwort erneuerte der Kreml bislang nur sein Angebot für Verhandlungen in Moskau und die Forderung nach einer vollständigen Kontrolle der ukrainischen Donbass-Region als Voraussetzung für einen Frieden. Solche Vorschläge hatte Selenskij zuvor schon mehrfach abgelehnt.Ukraine: Angriff auf Schiffe in russisch besetzten GewässernDas ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben mit Drohnen fünf Schiffe in den Häfen von Mariupol und Berdjansk sowie in Küstengewässern der von Russland besetzten Gebiete angegriffen. Der Kommandeur der Drohnenstreitkräfte, Robert Browdi, teilt auf Telegram mit, es handele sich um Trockenfrachtschiffe und einen Tanker. Diese seien am „Diebstahl“ von ukrainischem Getreide und dem Umschlag von Militärgütern und Treibstoff beteiligt gewesen. Die Namen der Schiffe seien übermalt und ihre Radargeräte abgeschaltet worden. Das aserbaidschanische Außenministerium teilte auf Medienanfragen mit, dass bei einem Drohnenangriff auf die Frachtschiffe „Natra“ und „Zirkon“ in der Bucht von Taganrog im Asowschen Meer fünf Aserbaidschaner getötet wurden. Drei weitere Menschen seien verletzt worden. Auf den beiden Schiffen würden sich insgesamt 25 aserbaidschanische Staatsbürger befinden. Das Ministerium stellte jedoch klar, dass die Schiffe nicht zu Aserbaidschan gehörten. Das Asowsche Meer ist Teil des Schwarzen Meeres, mit dem ​es über die ​Straße von Kertsch verbunden ist. Anrainer des Asowschen Meeres sind die Ukraine und Russland. Allerdings hat die Ukraine seit der russischen Invasion keinen Zugang mehr ‌zur Küste.Bundesregierung begrüßt Selenskij-Brief an PutinDie Bundesregierung begrüßt den Brief des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij an den russischen Staatschef Wladimir Putin. Es brauche jetzt aufseiten Russlands eine „ernsthafte Bereitschaft“, Verhandlungen über einen Frieden aufzunehmen, sagte ein Regierungssprecher in Berlin. Diese sei allerdings nicht in Sicht. Klar sei auch, dass an solchen Gesprächen auch Europa und die USA beteiligt sein müssten, erklärte der Sprecher. In dem Brief schlägt Selenskij ein persönliches Treffen mit Putin vor, um über einen Frieden zu verhandeln.Lilly ZerbstTote nach russischem Angriff nahe KiewBei einem russischen Drohnenangriff sind im Kreis Browary nahe der ukrainischen Hauptstadt Kiew mindestens vier Menschen getötet worden. Sieben weitere seien verletzt worden, schrieb der Gouverneur der Region Kiew, Mykola Kalaschnyk, bei Telegram. Russland habe ein Unternehmen der Lebensmittelindustrie attackiert. Bei den Opfern handelt es sich demnach um Mitarbeiter. Teile des Gebäudes seien zerstört, es sei zu einem Brand gekommen, schrieb Kalaschnyk. Unter den Trümmern könnten sich noch zwei weitere Menschen befinden.Mehr ladenTickarooLive Blog Software