Jubel über den Gefangenenaustausch zwischen der Ukraine und Russland
Aus dem französischen Präsidentenpalast hieß es, es werde am Sonntag zunächst ein Treffen von Macron, Starmer und Merz geben. Die drei würden anschließend mit Selenskyj sprechen. Es gehe darum, die Ukraine weiter zu unterstützen und den Druck auf Russlands Kriegsanstrengungen zu erhöhen.Russland stehe militärisch, wirtschaftlich und strategisch unter Druck, halte an der Front aber weiter an seinem mörderischen Krieg fest. Zudem solle es eine Bestandsaufnahme der Arbeiten der sogenannten Koalition der Willigen geben. Zu dieser Gruppe zählen etwa 35 überwiegend europäische Länder, darunter Deutschland. (Lesen Sie hier den SPIEGEL-Titel über eine Wende an der Front, die den Krieg verändern könnte.)
»Fenster für Gespräche öffnet sich langsam«Trotz zunehmender Kampfhandlungen im Ukrainekrieg geht man in der Bundesregierung davon aus, dass es in den nächsten Monaten zu Gesprächen mit Russland über ein Ende des Krieges kommen kann. »Langsam öffnet sich ein Fenster für Gespräche der europäischen Seite mit Russland«, hieß es zuletzt aus Regierungskreisen.Am Sonntag dürfte es weiter um die inhaltliche Linie der Europäer für etwaige Verhandlungen gehen. Aus deutscher Sicht braucht es für den weiteren Prozess einen »klaren politischen Kompass« und ein »klares Zielbild«, hieß es.











