Deutschlands größter Anbieter will auf Elektromobilität setzen, hat zuletzt aber weniger E-Autos zugelassen als Verbrenner. Warum es andere besser machen.
Ist Miles Nutzung ein Beitrag zum Klimaschutz oder eher ein Klimaschaden?
T.Seeliger/snapshot-photography
Es ist ein Satz, der oft fällt, wenn es um den Autoverkehr geht. Auch Oliver Mackprang sagt ihn: „Die Zukunft ist auf jeden Fall elektrisch.“ Mackprang ist Geschäftsführer bei Miles Mobility, Deutschlands größtem Carsharinganbieter. In 14 deutschen Städten bietet Miles Fahrzeuge im sogenannten Free-Floating an: Pkws und Transporter können spontan ohne feste Station ausgeliehen und an einem beliebigen Ort wieder abgestellt werden. Wenn es nach Mackprang geht, sind irgendwann nur noch E-Autos für Miles unterwegs. „Die Frage ist, in welcher Geschwindigkeit wir so weit kommen“, sagt er.
In den vergangenen Jahren hat sein Unternehmen die Elektrifizierung der Flotte allerdings zurückgedreht. Für das Jahr 2025 kommt das Unternehmen auf eine E-Quote von 11 Prozent – Ende 2023 waren es noch 17, Mitte 2023 sogar 25 Prozent. Warum dieser Rückgang, und wie steht es sonst um die Elektrifizierung der Carsharingbranche?







