PfadnavigationHomeRegionalesBerlin & BrandenburgWegner: CDU einzige stabile Kraft der MitteStand: 05:25 UhrLesedauer: 2 MinutenBerlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) strebt nach der Wahl am 20. September eine zweite Amtszeit an. (Archivbild)Quelle: Carsten Koall/dpaKai Wegner sieht die CDU trotz schwächerer Umfragen als verlässliche Kraft für Berlin. Was die Partei im Wahlkampf plant und wie sie auf Kritik an ihrem Kurs reagiert.Trotz mäßiger Umfragewerte für seine CDU zeigt sich Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner zuversichtlich mit Blick auf den Wahlkampf für die Wahl zum Abgeordnetenhaus am 20. September. «Die Berliner CDU geht geschlossen, motiviert und mit klarem Kompass in den Wahlkampf: als stabile Kraft der Mitte, die Berlin weiter verlässlich führen will», sagte Wegner vor dem CDU-Parteitag am Dienstag (9. Juni) der Deutschen Presse-Agentur.«In ganz Deutschland erwarten die Menschen einen handlungsfähigen Staat», führte er aus. «In den vergangenen Jahren ist Vertrauen verloren gegangen. Und genau dieses Vertrauen müssen wir zurückgewinnen, wenn wir die politische Mitte stärken wollen.» Deshalb werde die Berliner CDU im kommenden Wahlkampf über das sprechen, was sie für Berlin erreicht habe, und darüber, was sie in den nächsten Jahren vorhabe.CDU als Garant der Mitte«Klar ist: Die Berliner CDU ist die einzige stabile politische Kraft der Mitte», sagte Wegner. «Mit uns wird es keine Koalition mit der AfD geben. Und es wird auch keine Koalition mit dieser Linkspartei geben, die sich immer weiter radikalisiert und antisemitische Positionen mittlerweile offen vertritt.» Berlin brauche Verlässlichkeit, Haltung und eine Politik aus der Mitte. «Dafür steht die CDU.»Unruhe in der ParteiAuf dem Parteitag will die Berliner CDU ihren Vorsitzenden zum Spitzenkandidaten für die Wahl küren. Wegner steht auch in den eigenen Reihen unter Druck: Durch sein zunächst verschwiegenes Tennismatch während des großen Stromausfalls im Berliner Südwesten und unglückliches Agieren auch bei anderer Gelegenheit hat er selbst Vertrauen verspielt.In den Umfragen lag die lange Zeit mit klarem Vorsprung führende CDU zuletzt nur noch knapp vorn. Mit 19 bis 20 Prozent ist sie meilenweit von ihrem Ergebnis von gut 28 Prozent bei der Wiederholungswahl 2023 entfernt. Das sorgt für Unruhe in der Partei, Abgeordnete befürchten, im September ihr Mandat zu verlieren.dpa-infocom GmbH