Streit um Mordfall in Großbritannien: London weist Äußerungen von JD Vance zurück
Nach Aussagen des US-Vizepräsidenten zum Mord an dem Teenager Henry Nowak warnt die britische Regierung davor, die Tat für Hass und Spaltung zu instrumentalisieren.
Der Fall Nowak und das Ausschlachten dessen durch Rechtsextreme hat in Großbritannien zu Gewalt und Ausschreitungen geführt
Christopher Walls/dpa
dpa | Nach den Äußerungen von US-Vizepräsident JD Vance zum Mordfall Henry Nowak hat die britische Regierung dazu aufgerufen, von „Spaltung, Hass oder Spannungen“ abzusehen. In einem X-Beitrag hatte Vance am Freitag zu „gerechtem Zorn“ aufgerufen und den Mord an dem 18-Jährigen im südenglischen Southampton auf eine angebliche „Masseninvasion von Migranten“ zurückgeführt. Der Fall sorgte zuletzt in Großbritannien für Aufruhr. In Southampton kam es am Dienstag im Zuge eines Protests zu Ausschreitungen.










