Stand: 06.06.2026 • 11:55 Uhr
Die USA erklären zwei brasilianische Drogenbanden zu Terrororganisationen - und ziehen damit den Zorn der Lula-Regierung auf sich. Welche Ziele verfolgen die USA unter Präsident Trump?
Ende Mai stuften die USA die zwei mächtigsten brasilianischen Verbrechersyndikate, das PCC und das Comando Vermelho, als Terrororganisationen ein: Eine Nachricht, die Brasiliens Regierung seit Monaten unbedingt verhindern wollte. Präsident Luiz Inácio Lula da Silva reagierte mit scharfer Kritik: "Wir lassen uns nicht wie Kinder, wir lassen uns nicht wie eine Bananenrepublik behandeln."
Die nationale Souveränität sei "nicht verhandelbar", erklärte außerdem Lulas Regierung: "Brasilien lehnt jede Form externer Einmischung in seine inneren Angelegenheiten ab", hieß es in einer Stellungnahme. Darin warnte die Regierung zudem vor "willkürlichen Maßnahmen aus dem Ausland", die als Vorwand genutzt werden könnten, um Brasiliens Souveränität und Wirtschaft anzugreifen.
Kritik aus Brasilien













