Köpenick ist bekannt für seine vielen Wälder und Gewässer – der grünste Stadtteil Berlins. Eine Idylle. Eigentlich. Wären da nicht immer diese vielen Staus, die riesigen, ewig lang dauernden Baustellen: in der Bahnhofstraße, der Lindenstraße, dem Müggelheimer Damm, der Wendenschloßstraße, dem Glienicker Weg.Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Klar könnte jeder den öffentlichen Nahverkehr nutzen. Doch auch Busse und Bahnen werden regelmäßig durch Bauarbeiten ausgebremst – und nicht durch Autos. Menschen, die in Köpenick wohnen, kennen es seit vielen Jahren nicht anders. Und nun kommt die schlechte Nachricht: Es wird voraussichtlich auch in den nächsten Jahren nicht besser.Derzeit erneuert die BVG seit mehr als einem Jahr in der Köpenicker Altstadt die Straßenbahngleise, die Wasserbetriebe haben sich angeschlossen. Noch bis Ende 2027 rollt laut den Planungen keine Tram am Rathaus vorbei, werden die Menschen weiterhin auf die Busse des Schienenersatzverkehrs umsteigen müssen, um irgendwann an ihr Ziel zu kommen. Die Bauarbeiten liegen durchaus voll im Plan.
Wer aber glaubt, nach der einst bröselnden Allendebrücke, der jetzigen „Altstadtsanierung“ und den immer wiederkehrenden Sperrungen von Straßen wegen des Baus des Köpenicker Regionalbahnhofs das Gröbste in ein, zwei Jahren überstanden zu haben, irrt.






