Der CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann hat Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) unter anderem gegen harte Kritik des bayerischen CSU-Landtagsfraktionschefs Klaus Holetschek in Schutz genommen. „Ein einfaches ,Nein’ zu notwendigen Strukturreformen reicht da nicht aus“, sagte er dem Tagesspiegel: „Wer Nein sagt, der muss auch sagen, wie es stattdessen gehen soll.“ Die Ministerin muss harte Worte aus München einstecken Von einem „Schlag ins Gesicht der Menschen, die unser Pflegesystem Tag für Tag am Laufen halten“ hatte der Münchner Fraktionsvorsitzende zuvor in Bezug auf geplante Rentenkürzungen für pflegende Angehörige gegenüber der „Augsburger Allgemeinen“ gesprochen und auch eine „Fehlentwicklung“ bei den Heimkosten diagnostiziert. Dies könne eine „neue soziale Schieflage“ erzeugen.„Wir stehen mitten in der größten Reformphase seit 20 Jahren, um Deutschland wieder nach vorne zu bringen“, mahnte dagegen sein CSU-Parteifreund Hoffmann: „Dieser Prozess wird nur gelingen, wenn wir unsere Sozialsysteme effizienter gestalten und alle ihren Beitrag leisten.“Am Donnerstag war ein bereits weitgehend innerhalb der Regierung abgestimmter Gesetzentwurf öffentlich geworden, mit dem mehrere Milliarden Euro eingespart werden sollen. Auf Seiten des Koalitionspartners SPD war im Anschluss ebenfalls bereits Änderungsbedarf angemahnt worden.
„Einfaches ,Nein’ zu Reformen reicht nicht aus“: CSU-Landesgruppenchef ruft Partei zur Ordnung
Ihr Entwurf einer Pflegereform hat Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) Kritik auch aus der Union beschert. Alexander Hoffmann (CSU) rügt dieses Vorgehen.














