Amazon hat die nächste Generation seines Lagerroboters „Proteus“ vorgestellt. Äußerlich unterscheidet sich die neue Version nicht vom bisherigen Modell, da sie auf das Design des bekannten Roboters aufsetzt, der autonom Warenkarren bis zu einem Gewicht von knapp unter 400 Kilogramm auch über weite Strecken durch Amazons Logistikzentren transportiert. Allerdings gibt es zwei Neuerungen.
Die eine betrifft das Einsatzgebiet. So ist die zweite Generation von Proteus laut Amazon nicht mehr nur für den Einsatz im Bereich der Laderampen ausgelegt, sondern soll überall dort zum Einsatz kommen, wo Güter transportiert werden müssen. Dazu gehört der Transport von Containern bei ihrer Ankunft an einem Standort, der Transfer zwischen Arbeitsstationen sowie die Unterstützung der Mitarbeiter in den Fulfillment-Centern und an den Auslieferungsstandorten.
Vor allem aber wurde laut Amazon die Art und Weise, wie Mitarbeiter mit Proteus interagieren können, grundlegend verändert. So ist der Roboter dank KI nun in der Lage, natürliche Sprache zu verstehen. In der Praxis sollen Mitarbeiter Proteus so Aufgaben zuweisen können, wie sie mit einem Kollegen kommunizieren würden. „Man sagt ihm, was zu tun ist, er ermittelt die Priorität, die Route und den Zeitplan“, sagte Scott Dresser, Vizepräsident von Amazon Robotics, im Rahmen von Amazons „Delivering the Future“-Event am Donnerstag in London.










