Stand: 03.06.2026 • 18:48 Uhr
Immer mehr Menschen in Deutschland kommen Nachts nicht zur Ruhe. Laut einer Studie des Robert Koch-Instituts hat mehr als jeder Dritte mit Schlafproblemen zu kämpfen. Eine Ursache sehen die Experten im Smartphone-Gebrauch.
Mehr als jeder dritte Mensch in Deutschland hat regelmäßig Schlafprobleme. Das geht aus einer Umfrage des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Demnach gaben knapp 32 Prozent an, nicht durchschlafen zu können. Etwa 16 Prozent klagten über Probleme beim Einschlafen und gut 13 Prozent litten unter beidem.
Die Qualität des Schlafs hat sich über die Zeit verschlechtert. Das zeigt ein Vergleich der aktuellen Studie mit einer vergleichbaren Erhebung, die den Zeitraum 2008 bis 2011 abbildet. Damals hatten gut 30 Prozent der Erwachsenen Schlafprobleme. In der aktuellen Analyse waren es rund 35 Prozent. Dieser Wert liegt aufgrund der doppelt Betroffenen niedriger als die Summe der Ein- und der Durchschlafstörungen.
Die Befragung zeigte zudem, dass Frauen häufiger Schlafprobleme haben als Männer. Die Experten erklären dies zum einen mit hormonellen Veränderungen etwa während Schwangerschaften oder den Wechseljahren sowie mit einem höheren Risiko etwa für Depressionen und Angststörungen, die oft mit Schlafproblemen einhergehen.










