Sie befinden sich hier:StartseitePolitikDröge und Lauterbach im Streitgespräch über Musks Plattform X: „Ihr twittert euch tot, es wird aber nicht gesehen“ © [M] TSP/Anke Dessin, Material: IMAGO/Chris Emil Janßen, dpa/Michael Kappeler Tagesspiegel Plus Die Grüne Katharina Dröge hat den Kurznachrichtendienst X unter Protest verlassen, SPD-Politiker Karl Lauterbach ist dort noch aktiv. Ein Streitgespräch über Chatbots, Shitstorms und das Ringen um Freiheit. Stand: heute, 11:23 UhrFrau Dröge, Sie haben in einer gemeinsamen Aktion von Grünen, Linken und SPD X verlassen. War dieser X-it eine moralische Entscheidung oder eine strategische? DRÖGE: Ich sehe darin keinen Widerspruch. X ist ein Ort, an dem der Besitzer Elon Musk ganz gezielt einen Kampf gegen liberale Demokratien führt. Er gibt das offen zu. Musk manipuliert die Algorithmen so, dass Hass und Hetze und polarisierende Meinungen gepusht werden und andere in den Hintergrund rücken. Das sollten Demokraten nicht akzeptieren. X sollte man die Macht entziehen. Die Demokratie im Dialog kann man auf X im Übrigen auch nicht mehr verteidigen, denn die Plattform wird von rechtsradikalen und russischen Chatbots dominiert. Echte Menschen trifft man dort kaum noch. Wenn dennoch Journalisten und Politiker diesen Ort wählen, um miteinander zu diskutieren, dann geben sie Elon Musk die Möglichkeit, die öffentliche Meinungsbildung zu beeinflussen. showPaywall:trueisSubscriber:falseisPaid:true
Dröge und Lauterbach im Streitgespräch über Musks Plattform X: „Ihr twittert euch tot, es wird aber nicht gesehen“
Die Grüne Katharina Dröge hat den Kurznachrichtendienst X unter Protest verlassen, SPD-Politiker Karl Lauterbach ist dort noch aktiv. Ein Streitgespräch über Chatbots, Shitstorms und das Ringen um Freiheit.









