Linkenchef Jan van Aken: Will mit X nichts mehr zu tun haben

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Grüne, SPD und Linke haben sich diese Woche zu einer konzertierten Aktion verabredet. Die Bundestagsfraktionen und die Parteien kehren unter dem Hashtag »WirVerlassenX« dem Kurznachrichtendienst X den Rücken. Und sie fordern ihre Mitglieder auf, es ihnen gleichzutun.

Dabei dürfte vielen in Erinnerung geblieben sein, wie der Grünenpolitiker Robert Habeck einknickte, nachdem er 2019 Twitter und Facebook verlassen hatte. Bekanntlich kehrte der ehemalige Wirtschaftsminister 2024 zurück. Unter dem Motto »Back for good« reaktivierte er seinen X-Account: Orte wie diesen dürfe man nicht »den Schreihälsen und Populisten überlassen«, sagte er damals. Diese Erkenntnis scheint bei seinen Nachfolgern nicht angekommen zu sein.

Und man fragt sich: Warum geben diese Parteien einfach auf? Können sie den Debatten in diesem – oft feindlich gesinnten – Umfeld nicht standhalten? Oder wollen sie es nicht? Beides wäre gleichermaßen besorgniserregend.