Bericht von Beratungsstelle: Reform im Antidiskriminierungsrecht viel zu mini
Immer mehr Menschen suchen Rat bei der Antidiskriminierungsstelle. Chefin Ferda Ataman kritisiert, die Bundesregierung drücke sich vor Verbesserungen.
Ferda Ataman (r.) und Eva Andrades bei der Vorstellung des Jahresberichts 2025 der Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Britta Pedersen/dpa
Sexistische Sprüche am Arbeitsplatz, Wohnungsabsage wegen der Hautfarbe, kein Aufzug für den Rollstuhl. Zum fünften Mal in Folge stieg im letzten Jahr die Zahl der Beratungsfälle bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Bei der Vorstellung des Jahresberichts am Dienstag sagte die Antidiskriminierungsbeauftragte Ataman: „Wir sind an der Belastungsgrenze.“ Sie kritisierte die jüngsten Reformpläne der Bundesregierung für das deutsche Antidiskriminierungsrecht als zu zaghaft.











