Quelle: dpa

2. Juni 2026, 10:01 Uhr

Wer sich zum Beispiel bei der Arbeit, in Geschäften oder auf Wohnungssuche benachteiligt fühlt, kann sich an die Antidiskriminierungsstelle wenden. (Symbolbild)

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Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes verzeichnet so viele Fälle wie nie zuvor. 13.067 Menschen wandten sich 2025 an die Beratung, weil sie sich wegen ihrer Hautfarbe oder ihrer Religion, wegen Geschlecht, Alter oder anderen Merkmalen diskriminiert sahen. Das waren 15 Prozent mehr als im Jahr davor, wie die Antidiskriminierungsbeauftragte Ferda Ataman mitteilte. Am häufigsten waren Anfragen wegen rassistischer Diskriminierung - 4.571 Fälle oder 43 Prozent aller Anfragen fielen allein in diese Kategorie.