Einmal Aufschieberitis, immer Aufschieberitis? Eine aktuelle Studie zeigt, dass Prokrastination mit zunehmendem Alter zwar abnimmt, das Ausgangsniveau aber entscheidend bleibt. Wenn ein Jugendlicher dazu neigt, Schulaufgaben vor sich herzuschieben, wird er auch als Erwachsener noch Aufgaben nicht flott erledigen. Der Entwicklungspsychologe Herbert Scheithauer erklärt in unserer Serie »Familienrat«, wie Eltern ihren Kindern aus der Vermeidungsfalle helfen können.
ZEIT: Herr Scheithauer, wir haben den Termin für dieses Interview dreimal verschoben. Prokrastination kennen nicht nur Kinder, die die Hausaufgaben auf den letzten Drücker erledigen, oder?












