PfadnavigationHomePolitikDeutschlandKonflikt im Nahen Osten„Keine Truppen nach Beirut“ – Israel und Hisbollah stimmen laut Trump Deeskalation zuStand: 20:34 UhrLesedauer: 2 MinutenUS-Präsident Donald Trump Quelle: REUTERS/Aaron SchwartzNach einem Telefonat mit Israels Ministerpräsident Netanjahu verkündet US-Präsident Trump, dass Israel und die Hisbollah die Kämpfe im Libanon nicht weiter eskalieren. Zudem bestreitet Trump, die Verhandlungen mit dem Iran über ein Ende des Krieges seien ausgesetzt.Israel und die militante Hisbollah im Libanon haben nach Angaben von US-Präsident Donald Trump einer Deeskalation bei den Kämpfen zugestimmt. Trump teilte das am Montag in den sozialen Medien nach einem Telefonat mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu mit. Israel wird nach Angaben von US-Präsident Donald Trump keinen Militäreinsatz in Beirut unternehmen. „Es werden keine Truppen nach Beirut entsandt, und alle Truppen, die auf dem Weg sind, sind bereits umgekehrt“, teilt Trump auf der Plattform Truth Social mit. Zuvor habe er ein sehr konstruktives Gespräch mit Benjamin Netanjahu geführt. Zudem habe er über hochrangige Vertreter mit der radikal-islamischen Hisbollah-Miliz gesprochen, die einer Einstellung der Kämpfe zugestimmt habe. Kurz zuvor sagten Insider der Nachrichtenagentur Reuters, Israel warte vor einem Vorstoß in die südlichen Vororte der libanesischen Hauptstadt auf die endgültige Zustimmung Trumps. Eine Stellungnahme der Regierung in Jerusalem liegt zunächst nicht vor.Lesen Sie auchVertreter beider Länder verhandeln seit einigen Wochen in Washington über Bedingungen für eine Entschärfung des Konflikts. Einen Durchbruch gab es dabei bisher aber nicht. An diesem Dienstag sind weitere Gespräche in der US-Hauptstadt geplant.Trump hat zudem Angaben aus dem Iran widersprochen, die Verhandlungen über ein Ende des Krieges in der Golfregion seien ausgesetzt. „Die Gespräche mit der Islamischen Republik Iran gehen in raschem Tempo weiter“, schrieb Trump auf Truth Social. Der Iran hatte den vorläufigen Stopp der Gespräche mit den USA nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim mit den „anhaltenden Verbrechen“ Israels im Libanon begründet. „Das iranische Verhandlungsteam setzt daher den Dialog und den Austausch von Mitteilungen über Vermittler aus“, berichtete Tasnim. Zur Bedingung für weitere Gespräche mit den USA machte der Iran laut Tasnim die „sofortige Einstellung“ der israelischen Armeeeinsätze im Gazastreifen und im Libanon. Zudem müsse die israelische Armee sich aus den Gebieten zurückziehen, die sie im Libanon besetzt habe, hieß es.AP/rtr/dpa/jho
Konflikt im Nahen Osten: „Keine Truppen nach Beirut“ – Israel und Hisbollah stimmen laut Trump Deeskalation zu - WELT
Nach einem Telefonat mit Israels Ministerpräsident Netanjahu verkündet US-Präsident Trump, dass Israel und die Hisbollah die Kämpfe im Libanon nicht weiter eskalieren. Zudem bestreitet Trump, die Verhandlungen mit dem Iran über ein Ende des Krieges seien ausgesetzt.







