Die Invasion Kubas haben sie längst durchgespielt. Im April probte das US-Militär den Ernstfall als Trockenübung. Das US Southern Command, die Lateinamerika-Einheit der USA, bereitete zwei Szenarien für Kuba vor, nämlich Staatszerfall oder Massenproteste. Am Ende lief es in beiden Fällen auf dasselbe hinaus: Das US-Militär griff ein. Darüber berichtete das US-Portal Axios. Es berief sich auf Quellen aus der US-Regierung: Gebe Trump den Befehl für einen Einsatz, können die Streitkräfte sofort loslegen.
Sie ist also wieder da, die militärische Drohkulisse. Am 20. Mai traf der Flugzeugträger USS Nimitz mitsamt anderen Kriegsschiffen in der Karibik ein. Darunter sind Lenkwaffenzerstörer und Kreuzer, sie können die Präzisionsraketen auf Ziele an Land abfeuern. Zuvor hatte der CIA-Chef John Ratcliffe der kubanischen Elite in Havanna ein Ultimatum überbracht: Die Zeit für eine friedliche Einigung laufe ab. Die kubanische Führung solle zurücktreten und aus Venezuela eine Lehre ziehen: Wer den Regimewechsel blockiere, könnte als Nächstes dran sein. Die USA seien bereit, militärisch zu intervenieren.








