Paris (dpa) - Das Tennis-Märchen von Teenager Moïse Kouamé bei den French Open ist beendet. Der 17 Jahre alte Franzose verlor gegen den Chilenen Alejandro Tabilo mit 6:4, 3:6, 4:6, 6:7 (9:11) und schied in der dritten Runde des Grand-Slam-Turniers in seiner Heimat aus. Bei einem Sieg wäre Kouamé, der auf Weltranglistenposition 318 steht und nur dank einer Wild Card im Hauptfeld starten durfte, der zweitjüngste männliche Achtelfinalist der French-Open-Geschichte gewesen. Schon ein ShowmanEr war der letzte verbliebene Franzose im Herreneinzel, doch die große Aufmerksamkeit schien den Youngster nicht sonderlich zu stören - im Gegenteil. Mit seiner Power und unbekümmerten, jugendlichen Art riss Kouamé gegen Tabilo das französische Publikum auf dem Court Suzanne Lenglen förmlich mit. Nach gewonnenen Punkten reckte der Youngster immer wieder die Faust und ließ sich von den Zuschauern feiern. Plattform XDie SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von Plattform X angereichertUm Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Plattform X angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.Alter? Spielt für ihn keine RolleKouamé hatte in der Runde zuvor in seinem ersten Fünfsatzmatch gegen den Paraguayer Adolfo Daniel Vallejo im Match-Tiebreak nach knapp fünf Stunden Spieldauer gewonnen. Dass alle Gegner älter sind als er, und das zum Teil deutlich, darüber wollte der Franzose nicht zu sehr nachdenken. „Denn letztendlich, wenn man auf dem Platz steht, denkt man nicht an sein Alter oder was man essen wird. Man denkt nur daran, was man tun muss, um zu gewinnen“, sagte er.© dpa-infocom, dpa:260530-930-151624/1