Klar kann man jetzt über Hendrik Wüst reden. Könnte der sehr beliebte Ministerpräsident von NRW das Ruder herumreißen, wenn er Friedrich Merz als Bundeskanzler ersetzen würde? Immerhin ist er jünger, moderner und, wie gesagt, sehr viel beliebter. Eine neue Diskussion, in die sich das politische Berlin gern kopfüber stürzte wie in den noch eiskalten Mai-Badesee bei über 30 Grad. Juicy ist die Debatte natürlich, sie ist auch interessant. Letzteres allerdings insbesondere dann, wenn man davon ausgeht, dass es in der Politik vorrangig um Beliebtheit geht – und zwar zu jedem Zeitpunkt.
Die Bundesregierung steht vor dem Sommer der Reformen.
Die Bundesregierung ist spektakulär unbeliebt. Gerade darin liegt ihre Chance, einen Sommer der Reformen hinzulegen.













