HomeMeinungLeben und GesellschaftMeinungLeben und GesellschaftEs braucht einen guten Umgang mit der Angst28. Mai 2026, 14:06 UhrLesezeit: 4 Min.Auch die Corona-Pandemie hat Spuren hinterlassen. Was, wenn durch neue Viren noch mal ein Lockdown droht? David Zorrakino/dpaTerror, Krieg, Klimawandel: Es gibt genug Dinge auf der Welt, vor denen man sich fürchten kann. Und die Versuchung ist groß, damit Politik, Auflage, Einschaltquoten und Klickzahlen zu machen. Doch das ist gefährlich.Es ist viel Angst in der Welt. Die Angst vor Corona und neuen Pandemien, die Angst vor islamistischem Terror, die Angst vor dem Krieg in der Ukraine und in Iran; die Angst vor Krieg demnächst hier im Land und vor einer neuen Weltunordnung. Es gibt die Angst vor einem Alter ohne soziale Sicherheit, die Angst vor einer persönlich und gesellschaftlich fried- und rechtlosen Zukunft.
Gesellschaft: Es braucht einen guten Umgang mit der Angst
Es gibt genug Dinge auf der Welt, vor denen man sich fürchten kann. Gefährlich ist, wenn damit Politik und Auflage gemacht wird.
Angst vor Pandemien, Terror, Krieg und Altersarmut prägt den gesellschaftlichen Diskurs; Medien und Politik nutzen sie gezielt für Reichweite und Einfluss. Die systematische Instrumentalisierung von Angst untergräbt Vertrauen – ein Muster, das auch Kommunikations- und Governance-Strategien in Organisationen direkt betrifft.










