DIE ZEIT: Herr Manow, Sie haben sich viel mit Populismus befasst in einer Zeit, in der dieser immer stärker wurde. Haben Sie Erkenntnisse gewonnen, wie man den Siegeslauf der AfD stoppen könnte?
Philip Manow: Wenn es da ein klares Rezept gäbe, wäre es schon längst gefunden, und zwar nicht von der Politikwissenschaft, sondern von der politischen Konkurrenz – dort sind ja die Anreize viel stärker.
ZEIT: In Ihrem neuen Buch Spaltungslinien beschreiben Sie den Rechtspopulismus als ein Phänomen, das nicht einfach nur rechts ist.











