Arbeitnehmer und Unternehmen werden 2040 voraussichtlich gemeinsam fast 50 Prozent für Sozialversicherungen ausgeben. Zu dieser Prognose kommt der Sachverständigenrat Wirtschaft in seinem am Mittwoch in Berlin vorgestellten Frühjahrsgutachten. Die Folge seien weniger Netto vom Bruttolohn und höhere Arbeitskosten für Unternehmer.Um gegenzusteuern, dringen die Sachverständigen auf umfassende Reformen. Entscheidende Stellschrauben seien dabei auch die Krankenhausversorgung und die Kosten für Arzneimittel. Die Alterung der Gesellschaft werde absehbar zum ernsten Problem, sagt SZ-Redakteur Bastian Brinkmann, da sie weitere Kosten im Krankenhaus- und Pflegebereich verursachen werde. Laut Brinkmann liegt ein wichtiges Problem in der Ineffizienz der deutschen Krankenhauslandschaft. Auch wenn dies unpopulär sei: Die Anzahl der Krankenhäuser müsse aus Kostengründen reduziert werden.Weitere Nachrichten: Mehr Superreiche in Deutschland; Daniela Klette zu 13 Jahren Haft verurteilt.Zum Weiterlesen:Die wichtigsten Fragen und Antworten zum aktuellen Bericht der Wirtschaftsweisen hat Bastian Brinkmann hier zusammengefasst.Hier lesen Sie das Porträt über den neuen Verfassungsschutzchef Sinan Selen.So können Sie unseren Nachrichtenpodcast abonnieren:„Auf den Punkt“ ist der tägliche Nachrichtenpodcast der Süddeutschen Zeitung zu den wichtigsten Themen des Tages. Sie finden alle Folgen auf sz.de/nachrichtenpodcast. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie unser Audio-Angebot in Ihrer Lieblings-Podcast-App oder bei iTunes und Spotify. Eine Übersicht über all unsere Podcasts finden Sie unter www.sz.de/podcast und hier erfahren Sie, wie Sie unsere Podcasts hören können.Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de.
SZ-Podcast: Warum die Wirtschaftsweisen den Sozialstaat beschneiden wollen
Eindringlich empfehlen die Wirtschaftsweisen Sparmaßnahmen im Sozialbereich. Was getan werden muss.












