„Spider Noir“ verlegt den Marvel-Superhelden in die Weltwirtschaftskrise der 1930er-Jahre. Klingt vielversprechend, ist erzählerisch aber schwach.
Nicolas Cage als Ben Reilly (Spiderman in „Spider Noir“)
Aaron Epstein/Prime
Eigentlich wird Spider-Man gefühlt immer jünger, zumindest in den Verfilmungen. Nach Tobey McGuire, der neben der Superhelden-Verbrecherjagd vor allem auch noch als Student und Pizzabote schuftete, spielte zuletzt Tom Holland als Highschool-Pennäler Spider-Man. Jetzt gibt der 62-jährige Nicolas Cage in der Amazon-Serie „Spider Noir“ den durch New York fliegenden Spinnenmann.
Der Achtteiler „Spider Noir“ ist ein sehr spezielles Derivat der erfolgreichsten und am häufigsten verfilmten Marvel-Superheldenfigur. Angesiedelt in den 1930er Jahren steht die Serie, die sowohl in Farbe wie in Schwarzweiß abrufbar ist, ganz in der Ästhetik des frühen Noir-Krimis.










