Wären da nicht links und rechts die verschneiten Gipfel und grünen Wälder, man könnte denken, man sei auf dem Mars. Richard Bellwald blickt auf die Schuttwüste, die einmal seine Heimat war. Der Talgrund besteht hier nur noch aus Steinen und Geröll. „Wenn ich den Schuttkegel sehe, habe ich manchmal Schwierigkeiten, mir das Dorf dort vorzustellen“, sagt der Wildhüter. „Ich kannte ja jede Gasse, ich weiß, wie es dort ausgeschaut hat. Ich habe meine Kindheit dort verbracht. Aber wenn ich jetzt sagen sollte, wo mein Elternhaus gestanden hat, muss ich zugeben: Vielleicht verschätze ich mich um 100 Meter.“
Nach Bergsturz in Blatten: Ein Jahr nach der Katastrophe gibt es Pläne für den Wiederaufbau
Noch immer sind große Teile des Tals eine Geröllwüste. Unterwegs mit einem Einheimischen der sein Zuhause zurück haben möchte.












