PfadnavigationHomeRegionalesBerlin & BrandenburgStaatssekretär für Digitalisierung bittet um EntlassungStand: 17:15 UhrLesedauer: 2 MinutenBerlins Staatssekretär für Digitalisierung, Matthias Hundt, bittet den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) um Entlassung. (Symbolbild)Quelle: Michael Brandt/dpaAbruptes Ende nach nur gut zwei Monaten im Amt: Warum Berlins Digitalstaatssekretär so schnell aufgibt.Berlins Staatssekretär für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung, Matthias Hundt, tritt nach nur gut zwei Monaten im Amt zurück. Er habe den Regierenden Bürgermeister heute darum gebeten, ihn von seinen Aufgaben zu entbinden, teilte er mit. Eine Senatssprecherin sagte, Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) werde der Bitte entsprechen.«Ich habe mein Amt angetreten, um in Berlin etwas zu verändern. Die aktuelle Medienkampagne lässt mir hierzu keine Chance», hieß es in der Erklärung Hundts. Er sprach von einer unerträglichen Belastung für sich und seine Familie. «Ich bedaure sehr, dass es so gekommen ist, und wünsche meinem Nachfolger oder meiner Nachfolgerin viel Erfolg bei den anstehenden Aufgaben.»Erst Mitte März in Berlin gestartetDer gebürtige Dresdner Hundt, Jahrgang 1969, war erst Mitte März zum Chief Digital Officer und Staatssekretär für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung in Berlin ernannt worden. Er folgte auf Martina Klement, die als Wirtschaftsministerin in die Brandenburger Landesregierung wechselte.Nach Recherchen von MDR und RBB war bekannt geworden, dass die Staatsanwaltschaft Dresden im Zusammenhang mit der Insolvenz einer Firma Hundts ermittelt. Laut Staatsanwaltschaft Dresden wurde am 25. November 2025 ein Insolvenzverfahren über das Vermögen von Huths Beratungsunternehmen SDC Sachsen Digital Consulting GmbH eröffnet.Ermittlungen im Zusammenhang mit FirmeninsolvenzNach Angaben eines Sprechers leitete die Behörde in diesem Zusammenhang ein Ermittlungsverfahren wegen verschiedener Insolvenzstraftaten ein. «Weitere Auskünfte können derzeit im Hinblick auf die laufenden Ermittlungen nicht erteilt werden», erklärte er auf dpa-Anfrage. Es gilt die Unschuldsvermutung.Ein Anwalt Hundts erklärte zu dem Vorgang auf dpa-Anfrage: «Mein Mandant hat sich mit allen wesentlichen Beteiligten, die von der Insolvenz betroffen sind, geeinigt. Weshalb und gegen wen die Staatsanwaltschaft ermittelt, erfahren wir leider nicht. Mein Mandant hat sich jedenfalls nichts zuschulden kommen lassen.»dpa-infocom GmbH
Staatssekretär für Digitalisierung bittet um Entlassung - WELT
Abruptes Ende nach nur gut zwei Monaten im Amt: Warum Berlins Digitalstaatssekretär so schnell aufgibt.












