Manifold war erst im Oktober in das Amt berufen worden. Er hatte sich für eine schnellere Rückkehr zu Investitionen in Öl und Gas eingesetzt.Als Grund für die Trennung nannte das Unternehmen »schwerwiegende Bedenken«, die gegenüber dem Verwaltungsrat in Bezug auf wichtige Governance-Standards, Aufsicht und Verhalten geäußert worden seien. Das Gremium habe einstimmig entschieden, dass Manifold mit sofortiger Wirkung nicht mehr Vorsitzender und Direktor des Verwaltungsrats sein solle. Die BP-Aktie verlor nach den Neuigkeiten zeitweise mehr als neun Prozent an Wert.
Der Energiekonzern teilte mit, dass er Ian Tyler zum Interimsvorsitzenden ernannt habe, während die Suche nach einem dauerhaften Nachfolger beginne.Für BP in Deutschland fällte die EU-Kommission am Dienstag zudem eine Entscheidung: Der Mineralölkonzern darf aus EU-Sicht seine Raffinerie in Gelsenkirchen an den Raffineriebetreiber Klesch-Gruppe verkaufen. Es gebe keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken gegen einen Zusammenschluss, teilte die Brüsseler Behörde mit.










