Öffentliche Unterbringung in Hamburg: Kindheit ohne Privatsphäre

Über 13.000 Kinder und Jugendliche leben in Hamburg in Unterkünften. Das ist ungesund, weiß auch die Stadt. Nun fordert das Jugendparlament Abhilfe.

Aufwachsen in der Behelfsunterkunft: Jugendliche spielen Fußball in der Aufnahmeeinrichtung für Geflüchtete

Hendrik Schmidt/dpa

Am Samstag, dem 16. Mai, fand im Hauptgebäude der Uni Hamburg ein ganz besonderer Fachtag statt. Das Jugendparlament der Kinder aus den Unterkünften für Geflüchtete lud ein, um über ihre Lage zu berichten. Nach einem Fachtag im Juli und November 2025 war es schon die dritte solche Zusammenkunft. Da sich bislang wenig änderte, sollte es diesmal um die Gesundheit gehen. „Es ist wichtig, dass Sie heute hören, wie wir uns wirklich fühlen“, sagte der Junge Hamodi zur Begrüßung.