Hamburg kann derzeit 2.200 wohnungslosen Menschen keine Unterkunft anbieten. Und die Notübernachtungsstellen sind praktisch ausgelastet.

Politisches Dauerärgernis: Mangel an Wohnraum

Christian Charisius/dpa

Der rot-grüne Hamburger Senat tut sich schwer, wohnungslose Menschen unterzubringen. Wie eine parlamentarische Anfrage der Linken ergab, standen Ende Mai fast 2.200 Menschen auf der Warteliste für eine öffentlich-rechtliche Unterbringung. Darüber hinaus warten gut 1.100 Geflüchtete in Erstaufnahmeeinrichtungen auf eine Wohnung.

„Dass Tausende Menschen in Hamburg trotz Obdach- oder Wohnungslosigkeit keinen Platz in einer Unterkunft bekommen, ist ein unhaltbarer Zustand“, kritisiert Olga Fritzsche, Bürgerschaftsabgeordnete der Linken.