Seit Jahren bereits erlebt Berlin eine wachsende Wohnungs- und Obdachlosigkeit. Tausende Menschen leben noch immer auf der Straße oder haben einen vorübergehenden Platz in einer Notunterkünft bekommen. Ein Blick auf die Statistik unterstreicht das Problem: Von 2022 bis 2025 ist die Zahl der untergebrachten wohnungslosen Menschen dramatisch gestiegen, von 25.975 auf 53.610. Tendenz weiter steigend. Kaum verwunderlich angesichts der Zahlen: So manche Bezirke schlagen Alarm.
Und das Land kämpft zunehmend mit den finanziellen Belastungen durch die Unterbringung nach Tagessätzen: von 364 Millionen Euro Kosten im Jahr 2024 spricht die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung. 2021 waren es noch 249 Millionen Euro.
Private Anbieter rücken in den Fokus
Millionen Euro also für ein System, das längst nicht mehr nur soziale Hilfe ist, sondern auch ein Markt. Ein Markt aus Tagessätzen, Hostels, Pensionen, Wohnheimen und privaten Betreibern.
Obdachlose








