Stand: 25.05.2026 • 15:48 Uhr

Mehr als 900 Verdachtsfälle und bereits über 200 Tote: In der Demokratischen Republik Kongo breitet sich das Ebola-Virus aus - auch, weil viele Menschen nicht wissen, wie sie sich schützen können. Freiwillige bemühen sich nun um Aufklärung.

Von Bettina Rühl, ARD Nairobi

Eine kleine Gruppe von Menschen hat sich um Francois Kasereka versammelt und hört ihm aufmerksam zu. Kasereka hat sich den Lederhut vom Kopf geschoben, und seine Gesichtsmaske ist etwas nach unten gerutscht; im Eifer scheint er das nicht zu bemerken.

Kasereka steht auf dem Markt in Bunia, einer Stadt im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo. Hier, in der Provinz Ituri, hat der gegenwärtige Ebola-Ausbruch begonnen. Nach Schätzungen der kongolesischen Regierung hat die gefährliche Infektionskrankheit schon mehr als 200 Menschenleben gefordert, es gibt über 900 Verdachtsfälle.